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Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. steht hinter der neuen Landestourismuskonzeption

Es geht um die touristische/gesundheitstouristische Zukunft unseres Landes, sagt Präsident Andreas Kuhn. Nur wenn Probleme analysiert und entsprechende zukunftsorientierte Rahmenbedingungen und Strukturen in die Wege geleitet werden, behält der Tourismus auch weiterhin seinen Stellenwert.

Andreas Kuhn, Präsident

Die neu ausgerichtete Tourismuskonzeption legt unter Einbindung von allen mit dem Tourismus befassten Playern des Landes sowohl die Schwachstellen als auch notwendigen Veränderungen der Struktur- und Förderbedingungen sowie von Gesetzen und Verordnungen offen. Hauptleistungsträger des Tourismus, besonders des Gesundheitstourismus sind die Kur- und Erholungsorte, Reha- Kliniken, Kurmittelzentren und gesundheitsorientierten Hotels. Sie gilt es qualitativ hochwertig und damit konkurrenzfähig am Markt zu etablieren und zu halten. Mecklenburg-Vorpommern hat sich hohe Ziele gesetzt und bisher gute Ergebnisse erzielt. Wachstum war angesagt. Doch nun ist es an der Zeit Resümee zu ziehen. Wir sind gut beraten, wenn wir uns nicht über Quantität, sondern über Qualität definieren, ist Kuhn überzeugt. Dazu gehört es die Probleme offen zu legen und Lösungswege aufzuzeigen. Nicht nur in der Gastronomie besteht die Notwendigkeit, personelle Probleme zu lösen und Qualität zu sichern, sondern auch in den Reha- Kliniken unseres Landes wird der Ruf nach gut ausgebildetem medizinischen Personal immer lauter. Neue Wege müssen beschritten werden. So hat bspw. das Land Sachsen ein Landesprogramm zur Aus- und Weiterbildung von Therapeuten aufgelegt. Innovative neuartige Modellstrukturen sind gefragt. Die Kommunen und ortsansässigen Unternehmen müssen in die touristische/gesundheitstouristische Infrastruktur neu- bzw. reinvestieren. Vorschriften und Gesetze sowie Richtlinien erschweren zunehmend diese notwendigen Aktivitäten. Unser Land ist nach Auffassung des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. gut beraten sich dieser, in der Tourismuskonzeption aufgezeigten Problemen zu stellen und die zukunftsorientierten Lösungsansätze umzusetzen. Die Leistungsträger bedürfen Rahmenbedingungen und Strategien, die dem Tourismus/Gesundheitstourismus für die nächsten Jahre Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen. Denn der Tourismus zählt in unserem Land zum Hauptwirtschaftsfaktor. Die Gesamtbruttowertschöpfung liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei 34,2 Mrd. Euro. 12% davon, das sind 4,1 Mrd. Euro werden dem Tourismus zugeschrieben. 17,8 % der Werktätigen sind direkt oder indirekt im Tourismus beschäftigt. Das sind 131.000 Vollzeitangestellte. In manchen Regionen arbeiten sogar 80% der Erwerbstätigen im Tourismus. Im Gegensatz zu Gesamtdeutschland mit einer Wertschöpfung von 4,4%, regeneriert Mecklenburg-Vorpommern im Tourismus eine Wertschöpfung von 9,6%. Allein das zeigt die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für unser Land. Mecklenburg-Vorpommern steht in direkter Konkurrenz zu Schleswig-Holstein. Die neuesten touristischen Erhebungen verdeutlichen, dass Mecklenburg-Vorpommern seinen Spitzenplatz an Schleswig-Holstein verloren hat. Um so mehr gilt es im Land, gemeinsam neue Zeichen zu setzen, so Kuhn.

Rostock, den 29. Januar 2017

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